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        <title>Lein, André Alexander Steuerberater | steuerberater-lein.de News-Feed</title>
        <link>https://www.steuerberater-lein.de/</link>
        <description>Aktuelle News aus Newsblog von Lein, André Alexander Steuerberater | steuerberater-lein.de</description>
        <language>de-de</language>

                    <item>
                <title>Vorabpauschale 2026: Belastung kommt Anfang 2027</title>
                
                <description><![CDATA[Anleger mit Investmentfonds sollten die Vorabpauschale für 2026 im Blick behalten. Die Steuerlast für die Vorabpauschale 2026 auf thesaurierende Fonds und ETFs wird von den Depotbanken am ersten Bankarbeitstag im Januar 2027 vom Verrechnungskonto abgebucht.<br />Das BMF hat für die Berechnung der Vorabpauschale 2026 einen Basiszins von 3,20 % festgelegt. Die Vorabpauschale gilt steuerlich am 4. Januar 2027 als zugeflossen. Die depotführenden Banken führen die darauf entfallende Kapitalertragsteuer grundsätzlich Anfang 2027 ab. Anleger sollten deshalb insbesondere bei größeren Fondsbeständen schon jetzt für ausreichende Liquidität auf dem Verrechnungskonto sorgen. Bis zu 1.000 EUR (Ledige) bzw. 2.000 EUR (Verheiratete) bleibt der Ertrag steuerfrei, wenn ein Freistellungsauftrag bei der Bank vorliegt. Es lohnt sich, die Freistellungsaufträge einmal zu prüfen.<br />Quelle: test.de<br />]]></description>
                <pubDate>Sun, 25 Oct 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
                
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                    <item>
                <title>Weihnachtsfeier: Steuerfreibetrag beachten</title>
                
                <description><![CDATA[Wer zum Jahresende eine Weihnachtsfeier für sein Praxis- oder Apothekenteam plant, sollte den lohnsteuerlichen Freibetrag kennen: Für bis zu zwei Betriebsveranstaltungen jährlich bleiben jeweils 110 EUR je teilnehmenden Beschäftigten steuerfrei. Voraussetzung ist, dass die Veranstaltung allen Beschäftigten des Betriebs oder eines Betriebsteils offensteht.<br />Bei der Berechnung zählen die Veranstaltungskosten einschließlich Umsatzsteuer. Kosten für eine Begleitperson werden dem jeweiligen Beschäftigten zugerechnet und ein zusätzlicher Freibetrag entsteht dadurch nicht. Wird der Freibetrag überschritten, ist nur der übersteigende Betrag lohnsteuerpflichtig.<br />Für die Abrechnung sollten Rechnungen und eine Liste der tatsächlich Teilnehmenden aufbewahrt werden.<br />Quelle: § 19 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1a EstG]]></description>
                <pubDate>Sat, 24 Oct 2026 03:15:25 +0200</pubDate>
                
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                    <item>
                <title>Vorabpauschalen-Rechner</title>
                
                <description><![CDATA[Mit dem Vorabpauschalen-Rechner von Stiftung Warentest können Sie ganz einfach ermitteln, wie viel Steuern Sie im Voraus zum Beispiel auf Ihre thesaurierenden Fonds und ETF zahlen müssen. Die Steuern auf die Vorabpauschale für 2026 sind im Januar 2027 fällig. <br />Hier gelangen Sie zum Online-Rechner: <a href="https://www.tinyurl.com/4rbn6hw2" target="_blank" rel="noopener">https://www.tinyurl.com/4rbn6hw2</a><br />]]></description>
                <pubDate>Thu, 22 Oct 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
                
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                    <item>
                <title>Kassenpflicht ab 100.000 EUR geplant</title>
                
                <description><![CDATA[Für Unternehmen mit hohen Bareinnahmen zeichnet sich eine wesentliche Änderung ab. Das Bundesfinanzministerium hat einen Gesetzentwurf zur Einführung einer Kassenpflicht vorgelegt.<br />Danach soll künftig grundsätzlich eine elektronische Aufzeichnung der Kasseneinnahmen erforderlich werden, wenn die jährlichen Einnahmen aus bargeldintensiven Geschäften mehr als 100.000 EUR betragen.<br />Gleichzeitig soll die bisherige papierhafte Belegausgabepflicht zum 1. Januar 2028 abgeschafft und durch eine Pflicht zur Bereitstellung eines Belegs ersetzt werden.<br />Für Unternehmen mit elektronischen Kassensystemen besteht damit Anlass, die technische Ausstattung und die organisatorischen Abläufe frühzeitig zu überprüfen. <br />Der rechtskräftige Beschluss des Gesetzesentwurfs bleibt abzuwarten.<br />Quelle: haufe.de<br />]]></description>
                <pubDate>Tue, 20 Oct 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
                
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                    <item>
                <title>Orientierungswert steigt 2027 um 2,2 %</title>
                
                <description><![CDATA[Der Orientierungswert für vertragsärztliche und psychotherapeutische Leistungen steigt zum 1. Januar 2027 um 2,2 %. Der Bewertungsausschuss hat am 23. September 2026 einen Wert von 13,0207 Cent je Punkt beschlossen. Im Jahr 2026 sind es 12,7404 Cent.<br />Der Orientierungswert ist eine wesentliche Grundlage für die Bewertung der Leistungen im Einheitlichen Bewertungsmaßstab, kurz EBM. Die Anpassung betrifft damit die Preise der vertragsärztlichen und psychotherapeutischen Leistungen. Sie bedeutet jedoch nicht, dass der Umsatz jeder einzelnen Praxis automatisch um denselben Prozentsatz steigt.<br />Die tatsächlichen Einnahmen hängen unter anderem von den abgerechneten Leistungen, der Fallzahl und den regionalen Vergütungs- und Verteilungsregelungen ab. Neben dem Orientierungswert spielen Veränderungen der Erkrankungshäufigkeit und der Bevölkerungsstruktur für die regionalen Honorarverhandlungen eine Rolle.<br /><br />Für die Praxis<br />Berücksichtigen Sie den neuen Punktwert bei der Planung für 2027. Stellen Sie den erwarteten Einnahmen die voraussichtlichen Personal-, Raum- und übrigen Betriebskosten gegenüber. Maßgeblich bleiben die für Ihre Praxis geltenden Abrechnungsbedingungen.<br />Quelle: Bewertungsausschuss, Beschluss der 853. Sitzung vom 23.09.2026, Ziffer 3; KBV-Praxisnachricht vom 23.09.2026]]></description>
                <pubDate>Fri, 16 Oct 2026 00:57:06 +0200</pubDate>
                
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                            </item>
                    <item>
                <title>Frühstartrente: Altersvorsorge soll bereits für Kinder beginnen</title>
                
                <description><![CDATA[Das Bundeskabinett hat den entsprechenden Gesetzentwurf zur sogenannten Frühstartrente am 12. August 2026 beschlossen. Mit der geplanten Frühstartrente soll die private Altersvorsorge bereits im Kindesalter beginnen. Der Bund will für jedes Kind, das das sechste Lebensjahr vollendet, bis zum 18. Lebensjahr monatlich 10 EUR in ein individuelles kapitalgedecktes Altersvorsorgedepot einzahlen. Die Einzahlung weiterer Eigenbeiträge bis zu 6.840 EUR pro Jahr (z. B. durch Eltern oder Großeltern) ist möglich. Ziel ist es, Kinder frühzeitig an das langfristige Sparen und den Kapitalmarkt heranzuführen.<br />Die Frühstartrente startet zum 1. Januar 2027 mit den Geburtsjahrgängen 2020 und 2021, für den Jahrgang 2020 wird die Frühstartrente rückwirkend zum 1. Januar 2026 ausgezahlt. Ab 2028 kommt jährlich der Jahrgang hinzu, der in dem jeweiligen Jahr das 6. Lebensjahr vollendet.<br />Damit ein anspruchsberechtigtes Kind die Frühstartrente erhält, muss ein auf den Namen des Kindes lautender individueller, kapitalgedeckter und privatwirtschaftlich organisierter Standarddepot-Vertrag Altersvorsorge bei einem Anbieter eröffnet werden, der zertifiziert ist. Nach Abschluss eines entsprechenden Vertrags wird die Förderung bei Vorliegen der Anspruchsberechtigung automatisch über den Anbieter des Standarddepot-Vertrags beantragt – sofern der Bevollmächtigung nicht widersprochen wird. Ein gesonderter Antrag der Eltern ist nicht erforderlich. Die Standarddepot-Verträge können frühestens ab dem 1. Januar 2027 abgeschlossen werden.<br />Wird kein individueller Vertrag geschlossen, legt der Bund die Mittel kollektiv am Kapitalmarkt an, verwaltet durch die Deutsche Bundesbank. Die Förderung geht also nicht verloren.<br />Der Aufwand für die Auszahlung der Frühstartrente ist für die Bürgerinnen und Bürger bewusst gering gehalten. Es müssen grundsätzlich keine zusätzlichen Nachweise (z. B. Schulbescheinigungen) erbracht werden, wenn ein zertifizierter Standarddepot-Vertrag abgeschlossen wurde. Allerdings muss bei Vertragsschluss die steuerliche Identifikationsnummer des Kindes angegeben werden, damit die Voraussetzungen dann automatisch und papierlos überprüft werden können.<br />Die Erträge in dem Standarddepot-Vertrag bleiben bis zum Beginn der Auszahlungsphase, also bis zum Renteneintritt, steuerfrei. Die Leistungen aus diesen Verträgen werden nachgelagert besteuert, d. h. erst in der Auszahlungsphase.<br />Quelle: Bundesfinanzministerium<br />]]></description>
                <pubDate>Thu, 15 Oct 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
                
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                    <item>
                <title>Einkommensteuerreform 2027: Grund- und Kinderfreibeträge sollen steigen</title>
                
                <description><![CDATA[Die Bundesregierung hat am 2. September 2026 den Entwurf eines Einkommensteuerreformgesetzes 2027 beschlossen.<br />Vorgesehen sind höhere Grund- und Kinderfreibeträge sowie eine Anhebung des Kindergeldes. Gleichzeitig sollen höhere Einkommen stärker belastet werden. Ziel der Reform ist insbesondere eine Entlastung kleiner und mittlerer Einkommen sowie ein Ausgleich der inflationsbedingten Mehrbelastung.<br /><br />Was genau geplant ist:<br />• Erhöhung Grundfreibetrag in 2027 auf 12.564 EUR<br />• Anstieg monatliches Kindergeld auf 267 EUR pro Kind<br />• Anhebung Arbeitnehmer-Pauschbetrag von 1.230 EUR auf 1.430 EUR<br />• Spitzensteuersatz (42 %) soll erst ab 70.600 EUR greifen<br />• die Tarifzone mit einem Grenzsteuersatz von 45 % („Reichensteuer“) soll künftig bereits bei 250.000 EUR statt bislang bei 277.826 EUR gelten<br />• ab einem zu versteuernden Einkommen von 280.000 EUR soll eine neue Tarifzone mit einem Grenzsteuersatz von 47 % eingeführt werden („Superreichensteuer“).<br /> • steuerliche Ermäßigung für Handwerkerleistungen soll auf maximal 900 EUR reduziert werden (bisher 1.200 EUR).<br />Für die persönliche Steuerplanung bedeutet dies: Bei größeren Einkommensverschiebungen zwischen 2026 und 2027 kann es sinnvoll sein, die Auswirkungen der geplanten Tarifänderungen bereits jetzt zu berücksichtigen.<br />Noch handelt es sich um einen Gesetzentwurf. Die endgültigen Werte und der konkrete Zeitpunkt des Inkrafttretens können sich im weiteren Gesetzgebungsverfahren ändern.<br />Quelle: bundesregierung.de<br />]]></description>
                <pubDate>Mon, 12 Oct 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
                
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                            </item>
                    <item>
                <title>Neue Außenprüfungsordnung ersetzt Betriebsprüfungsordnung</title>
                
                <description><![CDATA[Für Betriebsprüfungen gelten künftig neue Spielregeln. Das Bundesfinanzministerium hat am 10. September 2026 die neue Außenprüfungsordnung (ApO) veröffentlicht. Sie ersetzt die bisherige Betriebsprüfungsordnung (BpO 2000).<br />Hintergrund sind insbesondere gesetzliche Änderungen zur Beschleunigung von Außenprüfungen. Die neue ApO soll die Prüfungsabläufe moderner gestalten und die Zusammenarbeit zwischen den Außenprüfungsstellen der Länder und dem Bundeszentralamt für Steuern verbessern. Die wichtigsten Änderungen im Überblick:<br />• Die Auswahl der Prüffälle erfolgt gezielter nach Risikoaspekten. Prüfungsschwerpunkte werden früher festgelegt, und der Umfang wird auf das nötige Maß beschränkt. <br />• Die Festlegung eines Ablaufplans für die gesamte Prüfung ist möglich.<br />• Prüfungen sollen zeitlich näher am jeweiligen Steuerjahr stattfinden. <br />• Die Ablaufhemmung für die Festsetzungsverjährung (§ 171 Abs. 4 AO) endet nun spätestens fünf Jahre nach dem Kalenderjahr, in dem die Prüfungsanordnung bekanntgegeben wurde.<br />• Bei kleineren und mittleren Unternehmen kann der Prüfungszeitraum flexibler auf nur zwei oder sogar ein einzelnes Steuerjahr verkürzt werden, um Verfahren zu beschleunigen.<br /> • Großbetriebe und Konzerne unterliegen zwar weiterhin dem Grundsatz der lückenlosen Anschlussprüfung (§ 5 ApO). Die Finanzbehörden erhalten nun jedoch konkrete Kriterien, um bei geringem Risiko von einer lückenlosen Prüfung abzusehen.<br /> • Die Finanzbehörden können für bereits abschließend geprüfte, abgrenzbare Teilsachverhalte noch während der laufenden Prüfung Teilabschlussbescheide erlassen. Dies schafft für Unternehmen vorab Planungssicherheit.<br />• Der Prüfungsort wird flexibilisiert. Die bisherige gesetzliche Nachrangigkeit einer Prüfung in den Räumen des Finanzamts (Amtsstelle) gegenüber einer Prüfung in Wohn- oder Geschäftsräumen wurde gestrichen (§ 7 ApO). Prüfungen in den Räumen des Steuerberaters laufen nun unter „anderer Prüfungsort“.<br />Für Unternehmen bedeutet dies vor allem: Eine gute Vorbereitung auf eine Betriebsprüfung wird noch wichtiger. Unterlagen sollten vollständig, nachvollziehbar und digital verfügbar sein. Auch die Kommunikation mit den Prüfern sollte möglichst frühzeitig strukturiert erfolgen.<br />Quelle: Bundesfinanzministerium<br />]]></description>
                <pubDate>Thu, 08 Oct 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
                
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                    <item>
                <title>Hautstraffung kann erstattungsfähig sein</title>
                
                <description><![CDATA[Eine Hautstraffung nach einer medizinisch notwendigen Fettabsaugung kann ebenfalls eine erstattungsfähige Heilbehandlung sein. Das Oberlandesgericht Frankfurt am Main hat dies für eine privat versicherte Patientin mit einem Lipödem, einer krankhaften Fettverteilungsstörung, bestätigt.<br />Die Patientin ließ nach einer Fettabsaugung überschüssige Haut an den Oberarmen entfernen. Ein Sachverständiger bejahte die medizinische Notwendigkeit unter Berücksichtigung ihrer besonderen Situation. Wegen der Nutzung eines Rollators beziehungsweise Rollstuhls musste sie die Arme eng am Körper führen. Dadurch drohten Reizungen in den entstandenen Hautfalten.<br />Entscheidend sind objektive medizinische Befunde und wissenschaftliche Erkenntnisse zum Behandlungszeitpunkt. Die persönliche Einschätzung des Patienten oder des behandelnden Arztes genügt für sich allein nicht. Eine rein kosmetische Einordnung durch den Versicherer ist umgekehrt ebenfalls nicht ausschlaggebend.<br />Das Gericht sprach nur einen Teil der verlangten Erstattung zu. Einzelne Rechnungspositionen passten nicht zum Operationsbericht, erhöhte Abrechnungsfaktoren waren teilweise nicht nachvollziehbar.<br /><br />Für die Praxis<br />Dokumentieren Sie Indikation, Behandlungsumfang und erforderliche Gebührenbegründungen sorgfältig. Medizinische Notwendigkeit und gebührenrechtlich zutreffende Abrechnung sind getrennt zu prüfen.<br />Quelle: OLG Frankfurt am Main, Urteil vom 13.02.2026, Az. 3 U 99/25]]></description>
                <pubDate>Wed, 07 Oct 2026 10:52:23 +0200</pubDate>
                
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                    <item>
                <title>Energiepreispauschale: Besteuerung verfassungsgemäß</title>
                
                <description><![CDATA[Der BFH hat entschieden, dass die Besteuerung der Energiepreispauschale verfassungsgemäß ist. Damit hat das Gericht die entsprechende steuerliche Behandlung bestätigt. Für Arbeitnehmer bedeutet dies, dass die Energiepreispauschale grundsätzlich als steuerpflichtige Einnahme behandelt werden durfte. Die Entscheidung dürfte insbesondere für noch offene Einspruchs- oder Klageverfahren von Bedeutung sein.<br />Quelle: BFH<br />]]></description>
                <pubDate>Wed, 07 Oct 2026 00:00:00 +0200</pubDate>
                
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